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Psychometrie und Forschungsmethoden von CPCOR
Wir setzen Standards in der Health Outcomes Forschung und setzen uns für ein neues Verständnis von Gesundheit ein.
Der Bereich "Psychometrie und Forschungsmethoden" des CPCOR widmet sich schwerpunktmäßig der validen und zuverlässigen Messung von gesundheitsrelevanten Aspekten im Leben unserer Patientinnen und Patienten. Dazu zählen insbesondere verschiedene Domänen der gesundheitsbezogenen Lebensqualität, die erlebte Belastung durch Krankheitssymptome und Nebenwirkungen, sowie Einschränkungen der Funktionsfähigkeit im Alltag. Dabei ist es uns ein großes Anliegen, nicht die spezifische Krankheit in den Fokus zu nehmen, sondern einen umfassenderen Blick auf die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten zu werfen.
Eine unserer wichtigsten Bemühungen ist es, Standards zu schaffen, die eine populationsübergreifende Erfassung und Interpretation von patientenrelevanten Outcomes zu ermöglichen. Unsere Forschungsarbeit erstreckt sich dabei nicht nur über verschiedenen Krankheiten und medizinische Fachdisziplinen hinweg, sondern soll auch einen fairen und validen Vergleich zwischen Kulturen, Sprachen, Altersgruppen und anderen Subpopulationen zulassen.
Die Anwendung moderner psychometrischer Ansätze bildet das Fundament unserer Arbeit. Der Einsatz innovativer und bewährter statistische Verfahren und Forschungsmethoden hilft uns dabei, patientenrelevante Gesundheitsdaten präzise zu analysieren und sinnvoll zu interpretieren. Unsere Arbeit soll dazu beitragen, das Gesundheitsverständnis zu erweitern und patientenzentrierte und gleichsam evidenzbasierte medizinische Entscheidungen zu fördern.
Projekte
PROMIS
Als PROMIS National Center übersetzen und validieren wir PROMIS Instrumente und beraten zum Einsatz. Außerdem arbeiten wir daran, computer-adaptive Tests zur Verfügung zu stellen.
Projektverantwortlicher: Dr. Felix Fischer
Common Metrics
Ziel dieses Projektes ist es, standardisierte Skalen für Patient-Reported Outcome Measures zu entwickeln, die das gleiche oder ähnliche Konstrukte erfassen, um eine Vergleichbarkeit von PRO-Daten zu erreichen. Dazu nutzen wir insbesondere probabilistische Testmodelle der Item-Response Theory.
Projektverantwortlicher: Dr. Felix Fischer
Projektteam: Dr. Gregor Liegl, Dr. Alexander Obbarius, Yuki Brinker
H2O
Ziel des Projekts ist der Aufbau einer digitalen Infrastruktur zur standardisierten und sektorübergreifenden Erfassung von Symptom und Lebensqualitätsparametern. Mit Einwilligung der Patient:innen sollen diese Daten für Forschungs- und Versorgungszwecke nutzbar gemacht werden.
Projektverantwortliche: Dr. Alizé Rogge, Dr. Lisa Otto
Standardising PF
Unter der körperlichen Funktionsfähigkeit versteht man das Ausmaß, in dem eine Person aufgrund ihrer körperlichen Fähigkeiten in der Lage ist, Aktivitäten und Aufgaben des Alltags zu bewältigen
In dieser Studie soll überprüft werden, ob verschiedene Messmethoden, nämlich 1) Fragebögen zur Selbstbeurteilung und 2) „objektive“ Funktionstests, gleichermaßen geeignet sind, um die körperlichen Funktionsfähigkeit zu beurteilen. Ziel ist es, die statistische Beziehung zwischen den Antworten in den Fragebögen und der Leistung in den Funktionstests zu modellieren.
Projektverantwortlicher: Dr. Gregor Liegl
Projektteam: Yuki Brinker
Prävalenzschätzung mit Screeningfragebögen
Screeningfragebögen werden in der Forschung breit eingesetzt, haben aber nur eine begrenzte diagnostische Treffsicherheit. Wir entwickeln und validieren Methoden, um eine präzise Prävalenzschätzung depressiver Störungen auf Basis des PHQ-9 zu ermöglichen.
Projektverantwortlicher: Dr. Felix Fischer
Projektteam: Paul Petzold
Referenzvalues
Um die Interpretation von Patient-Reported Outcomes zu erleichtern, modellieren wir Referenzdaten aus der Normalbevölkerung und entwickeln innovative Webapplikationen.
Projektverantwortlicher: Dr. Felix Fischer
Projektteam: Leili Riazy
Reha-Toolbox II
Das übergeordnete Ziel liegt in der methodischen und inhaltlichen Überarbeitung der Rehabilitand*innenbefragung im Rahmen des Reha-Qualitätssicherungsprogramms (Reha-QS). Als Ergebnis soll ein praktikables, aussagekräftiges und flexibles Instrumentarium zur Erhebung der selbstberichteten gesundheitsbezogenen Lebensqualität in den relevanten Indikationsbereichen der medizinischen Rehabilitation für den routinehaften Einsatz zur Verfügung stehen.
Projektverantwortlicher: Dr. Gregor Liegl
Projektteam: Claudia Zensen, Mia Grote
DEPRESSD
Metaanalysen zur diagnostischen Treffsicherheit von Depressionsscreenern.
Projektverantwortlicher: Dr. Felix Fischer
